Stimmen und Meinungen zu Otherland

„… Tolkiens Mittelerde steht nicht ohne Grund im Zentrum des Fantasy-Booms. Seit Erscheinen des Epos muss sich jeder Fantasy-Autor an der gigantischen Saga messen lassen. …
Seitdem haben viele versucht, den Thron zu stürmen und in den Olymp der High-Fantasy aufzusteigen. Doch nach echten Weltengründern mussten die Fans lange vergeblich suchen. Viele Geschichten kranken daran, dass sie von Tolkien-Epigonen verfasst sind, aber nichts wirklich Neues erschaffen. Fast ein halbes Jahrhundert hat es gedauert, bis ein Autor mit einer selbstständigen Weltschöpfungsidee aufwarten und den hungrigen Lesern ein eigenständiges Universum präsentieren konnte: „Otherland“ von Tad Williams. Ein 3650 Seiten starkes Universum, das sich in kein bekanntes Schema pressen lässt, das seinem Autor aber dennoch, zwischen Fantasy, Science-Fiction, Cyberpunk, Abenteuerroman, Märchen und Krimi changierend, den Titel Tolkien des 21. Jahrhunderts von der Literaturkritik eingebracht hat. … Aber Williams Tetralogie ist vor allem deshalb ein Novum, weil er das Basismaterial des Genres auf die Verhältnisse der Multimediawelt des 21. Jahrhunderts hochrechnet. …“
Wiebke Eymess (www.buchwurm.info, 12.8.2004)

Tad Williams ist ein „… perfekter Fremdenführer durch die virtuellen Wildnisse seiner Fantasie.“
Otto Kuhn (Stuttgarter Nachrichten)

„Amerikas derzeitiger Science-Fiction-Autor Nummer eins ist ein begnadeter Kommunikator und wunderbarer Selbstdarsteller.“
Schwäbisches Tagblatt (Peter Ertle)

„Ich mag es wirklich, auch wenn ich mich bei ca. Seite 300 leicht ermüdet frage, ob denn dieser gottverdammt geniale Autor … jemals aufhören wird, die grellschimmernden Federn seiner Ideen und Inspirationen zum Rad zu schlagen … Nur um auf ca. Seite 800, die wirklich ein bißchen wie das Ende ist, zu bibbern: na, es wird doch noch eine Fortsetzung geben? Ich bleibe doch wohl nicht ohne zumindest die Hoffnung auf neuen Stoff?“
Solar-X (Angelika S. Herzog)

„Der dritte Band beantwortet … viele der offenen Fragen, lässt aber die wichtigsten unbeantwortet und hört – natürlich – mit einem an Spannung nicht mehr zu überbietenden Cliffhanger auf.“
Nautilus (Peer Kröger)

„Die Helden entdecken im Netz einen geheimen Bereich, dessen Kunstwelten wie real erscheinen und dennoch die Grenzen der Wirklichkeit sprengen – eben das ‚Otherland‘. … Ganz nebenbei geht es um Philosophie und Menschheitsfragen, um Möglichkeiten und Gefahren künstlicher Intelligenz.“
Stern (Thomas Borchert)

„Wer schließlich an der Seite eines Häufchens Aufrechter ins Hier und Jetzt zurückkehrt, fühlt sich … gereift und geläutert …“
Süddeutsche Zeitung

„Virtueller Wahnsinn – großartig aufgeschrieben“
Neue Presse

„Tad Williams – ein Autor von hoher Sprachbegabung, von großem dramatischen Können und einer staunenswerten Phantasie. Mit großer Spannung erwarten wir die Fortsetzung der geheimnisvollen Geschichte.“
FAZ (Lorenzo Ravagli)

„Williams‘ Dramaturgie wird von einem atemraubenden Wechselspiel von wirklichem Leben und virtuellen Realitäten bewegt. Er jongliert mit den verschiedenen Genres, erzähllustig, sachlich fundiert, stilistisch versiert: Fantasy, Science-fiction, Abenteuerroman, Märchen, Mythen, Mystery, Krimi. Gleichzeitig ist der Autor ein realistischer, rücksichtslos visionärer Hochrechner der heutigen Multimediawelt auf die Verhältnisse des 21. Jahrhunderts. Internet-Freaks werden ihn, nachdem sie seine Schreckensszenarien von Real- und Cyberspacewelt verdaut haben, tatsächlich als Tolkien des 21. Jahrhunderts feiern.“
Die Zeit (Siggi Seuss)

„Da sich heutzutage Drachen, Trolle, blutrünstige Barbaren und finstere Magier nicht mehr nur zwischen Buchdeckeln tummeln, sondern ihr Unwesen gerne auch auf CD-Rom und sonstigen elektronischen Medien treiben – was läge da für einen Fantasy-Autor näher, als seine Abenteuer gleich ins Internet zu verlegen? Mr. Williams hat das Zeug dazu, will sogar noch mehr – und schafft es. Noch phantastischer scheint, wie souverän der Autor dabei sein Garn knüpft und zwirbelt. Ein gelungener Einstieg also.“
Zitty (Gerald Jung)

„Tolkien im Zeitalter der Virtualität.“
Facts (Thomas Widmer)

„Kultautor der Internet-Gemeinde.“
Focus (Frank Siering)

„Tad Williams – Sein Name wird zum Symbol einer neuen Generation von Schriftstellern, die das Netz der Netze hervorbringt: Schreiber in einer virtuellen Welt.“
Focus

„Eine ungewöhnliche Mischung aus Fantasy und Science-fiction, Märchen und Sage.“
Brigitte

„Einmal mit dem Lesen angefangen, legt der Leser den tausend Seiten dicken Schmöker nicht mehr aus der Hand …“
Lift

„‚Stadt der goldenen Schatten‘ entfaltet eine neue Dimension für das Genre Science Fiction und deklassiert die meisten Romane, die sich in der jüngsten Zeit inflationär an das Modethema Internet gehängt haben. Da hat sich jemand nicht nur seine bunten Einfälle von der Seele geschrieben, sondern gibt spielerisch neue Perspektiven auf die massenmediale Welt der Zukunft.“
Programmheft Göttinger Literaturherbst (Werner Hinzpeter)

„Diese Elite der Gralsbruderschaft ist soeben dabei, den nächsten evolutionären Schritt zu wagen – den Übergriff der VR (Virtual Reality) auf das RL (Real Life). Zu den Paradoxien der von Williams entworfenen Zukunft gehört, daß der gewaltig angewachsene Datenstrom nicht zur erhofften Objektivierung der Welterfahrung führt, sondern im Gegensatz eine neue Mythologisierung schafft.“
Abendzeitung (Mathias Hejny)

„Echt megastark: die Cyberspace-Saga Einzigartige und geniale Verknüpfung von Fantasy und Science-fiction. Nicht nur für Cyber-Freaks empfehlenswert.“
Bravo Girl

„Die optimale Urlaubslektüre“
Der Standard (Andreas P. Pittler)

„Anspruchsvoll angelegte Cyberspace-Fantasy“
Hör zu

„Tad Williams treibt ein vertracktes Spiel mit Wahrnehmungsebenen, verpackt mehrere Science-fictions in eine Geschichte und versorgt uns mit einem Cliffhanger am Schluß. Fortsetzung? Folgt 1999.“
Stern

“ Dieser Cyber-Roman ist eine rasante Fahrt durch Träume, reale Welt und virtuelle Szenen, so spannend erzählt, das jede Station schon genug Stoff abgäbe, für eine eigene Science-fiction.“
Conrad

„Im ersten Band des, so ist es geplant, vierteiligen Mammutwerkes schildert er Phantasiewelten im Cyberspace, die ideenreich, spannend und gleichzeitig so berauschend sind, wie es bisher nur Tolkien gelungen ist.“
Online-Today

„Ein fesselnder Mix aus Science-fiction und Fantasy.“
TV-Movie

„Doch, es gibt noch Bücher, deren Lektüre Bedürfnisse wie Hunger oder Müdigkeit vergessen macht. Eines davon hat der amerikanische Autor Tad Williams geschrieben …“
Berliner Morgenpost (Gunnar Lützow)

„Der „Master of Fantasy“ baut in sorgfältigen Schilderungen plastische Räume, und es gelingt ihm, mit rasch wechselnden den Spannungsbogen über mehr als 900 Seiten kaum abflachen zu lassen. „Otherland“ ist wie gutes amerikanisches Kommerzkino: ein Vergnügen für alle, die sich ein wenig wegwünschen und doch ein bißchen hierbleiben wollen.“
Falter (Fritz Betz)

„Die perfekte Symbiose aus Fantasy und Science-fiction-Elementen stammt vom „Herrn der Ringe des 21. Jahrhunderts“.“
Schweizer Illustrierte

„In den USA gilt der Wälzer schon als Kult“
Tomorrow

„Tad Williams hat, so paradox das für die Science-Fiction klingen mag, mit diesem Werk Neuland betreten und womöglich sogar eine eigene Subgattung begründet.“
Der Tagesspiegel (Ulrich Karger)